Corona-Pandemie: Hinweise für Designerinnen und Designer

 

Die Corona-Krise trifft Selbstständige und Freiberuflerinnen und Freiberufler aus der Designbranche in hohem Maße. Ihr Umsatz kann unter Umständen quasi über Nacht drastisch bis auf Null einbrechen.

Längst haben die Verantwortlichen aus Bund, Ländern und Gemeinden die besonders schwierige Situation der Soloselbstständigen und Kleinstunternehmerinnen und -unternehmer zur Kenntnis genommen, die das Bild der Designwirtschaft in hohem Maße prägen. Bereits jetzt verzeichnet die Designwirtschaft drastische Umsatzeinbrüche – das zeigt das wöchentliche Branchenmonitoring des BDG. Noch Anfang März klagte nur ein Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Umsatzeinbußen, Ende März verzeichneten 84 Prozent von ihnen Einkommensverluste. Viele benötigen sofortige und unbürokratische finanzielle Hilfen. Wir begrüßen daher außerordentlich das milliardenschwere Hilfspaket zur Unterstützung von Solo-Selbstständigen und Unternehmen. Da die Auszahlung der Gelder durch die Länder erfolgt ist jedoch noch keine einheitliche Praxis erreicht. Insbesondere bedauern wir sehr, dass Solo-Selbstständige die Bundeszuschüsse nur in wenigen Bundesländern zur Deckung ihres Lebensbedarfs verwenden können. Wir haben zu der unterschiedlichen Auszahlungspraxis in den einzelnen Ländern eine Übersicht erstellt. Die nachfolgenden Informationen für Kommunikationsdesignerinnen und -designer sind in verschiedenen Blöcken zusammengefasst: Konkretes, Hinweise zu der Soforthilfe des Bundes, Übersicht über zusätzliche Hilfen der Bundesländer, weitere Infos

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Die Informationen und Empfehlungen rund um die Corona-Pandemie ändern sich häufig. Deswegen verweisen wir auf andere Informationsquellen.
Die Reihenfolge stellt keine Wertung o.ä. dar. Alle Angaben & Links ohne Gewähr. Wenn deiner Meinung nach ein wichtiger Tipp fehlt, gib ihn uns durch. Stand: 08.01.2020

Konkrete Angebote für selbstständige Designerinnen und Designer

 

Steuerzahlungen

Laufende Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer können auf Antrag herabgesetzt oder ausgesetzt werden. Zusätzlich werden Steuerstundungen angeboten, die gleichermaßen die Einkommenssteuer, die Körperschaftssteuer und die Umsatzsteuer umfassen. Das hat das Bundesfinanzministerium zusammen mit den Landesfinanzministerien beschlossen. Säumniszuschläge werden nicht erhoben. Auf Vollstreckungsmaßnahmen wird bis zum 31. Dezember 2020 verzichtet, solange der Schuldner unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist. Erkundigt Euch bitte direkt telefonisch bei Eurem zuständigen Finanzamt. Im Fall der Gewerbesteuer muss man direkt mit seiner Gemeinde in Kontakt treten.

Beiträge zur Sozialversicherung

Selbständige, die nicht gesetzlich kranken-, renten- und pflegeversichert sind, haben Anspruch auf Erstattung ihrer Aufwendungen für soziale Sicherung (§ 58 IfSG) – die Finanzämter geben dazu genauere Infos. Selbständige, die in der Künstlersozialversicherung versichert sind, können direkt eine neue Einkommensschätzung an Künstlersozialkasse senden, wenn abzusehen ist, dass sie das im Voraus gemeldete Einkommen nicht erreichen. Die Künstlersozialkasse hält hierfür eine Reihe an Formularen bereit.

Ausgleichszahlungen für Eltern von Kindern bis 12 Jahren

Kita- und Schulschließungen können Eltern vor große Herausforderungen stellen. Wer deswegen zu Hause bleiben muss, hat nun ein Anrecht auf Entschädigung. In Anlehnung an das Kurzarbeitergeld zahlt der Staat 67 Prozent des Nettoeinkommens für maximal sechs Wochen. Die Summe ist bei 2016 Euro pro Monat gedeckelt. Wichtig ist: Den Anspruch dürfen nur Eltern geltend machen, die wirklich keine andere Betreuung ermöglichen können, das trifft vor allem Alleinerziehende. Die Maßnahme lässt sich nicht mit anderen Maßnahmen wie dem Kurzarbeitergeld kombinieren. Außerdem kündigt das Familienministerium an, dass ein Notfall-Kinderzuschlag von 185 Euro bis zum 30. September an mehr Familien unbürokratisch ausgezahlt wird. Durch Kurzarbeitergeld und wegfallende Einnahmen dürften mehr Eltern anspruchberechtigt sein. Darüber hinaus werden aus dem Sozialschutz-Paket II die besonderen Regelungen zur Mittagsverpflegung von Schülerinnen und Schülern sowie Kita-Kindern, die Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungspaket haben, bis zum 31. Dezember verlängert.

Entschädigung bei Verdienstausfall durch Quarantäne

Alle, die auf Grund des Coronavirus offiziell unter Quarantäne gestellt werden und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, können nach dem Infektionsschutzgesetz eine Entschädigung beantragen. Das gilt auch für Selbstständige und Freiberufler. Voraussetzung allerdings ist, dass die Weiterarbeit im Home-Office nicht möglich ist. Grundlage der Berechnung der Entschädigung ist der letzte vorliegende Einkommenssteuerbescheid. Die Anträge sind innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Tätigkeitsunterbrechung oder dem Ende der Quarantäne bei den Landesgesundheitsämtern zu stellen.

 

Arbeitslosengeld II als Soforthilfe

In einer akuten Notlage ist das örtliche Sozialamt bzw. die örtliche Stelle der Bundesagentur für Arbeit der richtige Ansprechpartner. Wenn es schnell gehen muss, solltest Du dich direkt an die zuständigen Stellen vor Ort wenden. Der Gesetzgeber hat vorübergehend den Zugang zu Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende vereinfacht. Unter anderem sind folgende, befristete Änderungen in Kraft getreten:

– Wer ab dem 01.03.2020 bis einschließlich zum 30.06. 2020 einen Neuantrag auf Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende stellt, für den entfällt für die ersten 6 Monate die Vermögensprüfung, wenn erklärt wird, dass kein erhebliches Vermögen verfügbar ist.
– In den ersten 6 Monaten des Leistungsbezugs werden die Ausgaben für Unterkunft und Heizung in tatsächlicher Höhe anerkannt.
– Kinderzuschlag (KiZ) als Alternative zur Grundsicherung erhält, wessen Einkommen zwar für ihn selbst, nicht aber für seine Familie reicht. Bei Neuanträgen ist nun nur noch das Einkommen des letzten Monats (anstelle des letzten halben Jahres) entscheidend. Bei Einkommensverlusten etwa von selbstständigen Eltern entsteht so schneller ein Anspruch. 

Mietrückstände und Schulden sollen ohne Konsequenz bleiben

Das Justizministerium hat einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, der festlegt, dass Mieterinnen und Mietern in der Krise nicht gekündigt werden darf. Die fristlose Kündigung, die im Normalfall nach zwei Monaten Zahlungsausfall möglich ist, soll für Schulden, die zwischen dem 1. April und dem 30 September entstehen, nicht möglich sein. Das bedeutet nicht, dass Schulden aus diesem Zeitraum nicht gezahlt werden müssen. Die Pflicht besteht weiterhin. Auch anderen Schuldner sollen in der Coronakrise keine Konsequenzen drohen.

Ausfallhonorar

Die Zahlung von Ausfallhonoraren bei abgesagten Projekten hängt von den individuellen Vertragsbedingungen ab. Dabei sind auch Vereinbarungen gültig, die mündlich, per SMS oder per WhatsApp getroffen wurden. Wenn bereits Teilleistungen erbracht wurden, besteht zumindest anteiliger Anspruch auf Honorarzahlungen.

 

Kurzarbeitergeld

Bereits mit einer Mitarbeiterin bzw. einem Mitarbeiter können Unternehmen Kurzarbeitergeld beantragen. Dabei übernimmt die Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns, wenn das Unternehmen seine Beschäftigten in Kurzarbeit schickt. Außerdem sollen die Sozialbeiträge für die ausgefallenen Arbeitsstunden erstattet werden. Achtung: Kurzarbeitergeld gibt es nicht für geringfügig Beschäftigte! Weitere Informationen sind auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit zu finden.

 


Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir Designer+innen bekommen Veränderungen in der Weltwirtschaft meist sehr schnell zu spüren, so auch jetzt. Bitte denkt immer daran: Wir machen einen tollen Job und es kommen wieder andere Zeiten! Nutzt diese Zeit, um das eigene Profil zu schärfen, neue Ideen zu entwickeln oder einfach nur um Dinge zu tun, die sonst liegen bleiben. Und danke für eure Mitgliedschaft trotz der Unsicherheit. Lobbyarbeit können wir nur dank eurer Beiträge machen. Bleibt gesund, gemeinsam schaffen wir das! Euer BDG

 


Robert-Koch-Institut
Aktuelle Meldungen zu COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)


BDG-Branchenmonitoring
Wöchentliche Umfrage zum Stand der Dinge im Kommunikationsdesign


November-/Dezemberhilfe

Die November- bzw. Dezemberhilfe hilft Unternehmen, Betrieben, Selbständigen, Vereinen und Einrichtungen, die durch die befristeten Schließungen seit dem 02. November direkt, indirekt und mittelbar betroffen sind. Dabei wird klargestellt, dass auch Beherbergungsbetriebe und Veranstaltungsstätten als direkt betroffene Unternehmen antragsberechtigt sind, so z.B. auch Pensionen, Jugendherbergen und Konzerthallen. Darunter fallen entsprechend auch Kulturschaffende. Soloselbständige sollen bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro direkt antragsberechtigt sein, also ohne die Einschaltung von Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen, vereidigten Buchprüfer*innen oder Rechtsanwält*innen. Als indirekt Betroffene gelten Unternehmen, die regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungs-Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen. Diese sind ebenfalls antragsberechtigt. Die Hilfe wird als einmalige Kostenpauschale je Monat ausbezahlt. Die Beantragung erfolgt über das Online-Portal novemberhilfe.de und ist auch 2021 noch möglich.

 

Überbrückungshilfe II und III

Die Überbrückungshilfe unterstützt Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberuflerinnen und Freiberufler, die von den Maßnahmen zur Pandemie-Bekämpfung besonders stark betroffen sind. Es handelt sich um unbürokratische und schnelle Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge können noch bis zum 31. Januar 2021 über die bundesweite Antragsplattform (nur über Steuerberater*innen und andere beratende Berufe) für den Zeitraum September bis Dezember gestellt werden. Die Überbrückungshilfe II umschließt lediglich die Betriebskosten, jedoch nicht die Lebenshaltungskosten von Unternehmer+innen. Das Programm beinhaltet 25 Milliarden Euro – die maximale Förderbetrag beträgt 150.000 Euro für drei Monate. Es gilt folgender maximaler Erstattungsbetrag für Unternehmen:

– bis zu 5 Erwerbstätige 9.000 Euro (für drei Monate)
– bis zu 10 Beschäftigte 15.000 Euro (für drei Monate)
 

Die Überbrückungshilfe III soll auf bis Ende Juni 2021 verlängert werden. Sie wird erhebliche Verbesserungen für Soloselbständige bringen. Betroffene, zum Beispiel aus dem Kunst- und Kulturbereich, sollen künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 5.000 Euro für den Zeitraum bis Ende Juni 2021 als steuerlichen Zuschuss erhalten können. Dazu wird die bisherige Erstattung von Fixkosten (für Soloselbstständige) ergänzt um eine einmalige Betriebskostenpauschale (Neustarthilfe). Damit können Soloselbständige, die im Rahmen der Überbrückungshilfen III sonst keine Fixkosten geltend machen können, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche hinnehmen mussten, einmalig 25 Prozent des Umsatzes des entsprechenden Vorkrisenzeitraums 2019 erhalten. Für Unternehmen mit starken Umsatzrückgängen wurde der Förderhöchstbetrag pro Monat auf 200.000 € erhöht. Die Überbrückungshilfe III gilt auch für Unternehmen, die von den Schließungen ab 16. Dezember 2020 betroffen sind. Für sie gilt ein Förderhöchstbetrag von 500.000 € pro Monat.Die Neustarthilfe ist aufgrund ihrer Zweckbindung nicht auf Leistungen der Grundsicherung u.ä. anzurechnen. Soloselbstständige können die Antragstellung bis zu einem Betrag von 5.000 € selbständig auf der Überbrückungshilfe-Plattform durchführen.

Informationen nach Bundesland

Die Auszahlung des Bundeszuschusses wird von den einzelnen Bundesländer unterschiedlich gehandhabt. Zusätzlich wurden mancherorts eigene Programme aufgelegt, um besondere regionale Probleme oder höheren Bedarf, der beispielsweise auf Grund von höheren Gewerbemieten in Großstädten entstehen kann, durch eigene Hilfsprogramme aufzufangen. Eine Kombination des Überbrückungshilfe II des Bundes mit anderen öffentlichen Hilfen, beispielsweise mit einem Landesprogramm, ist zulässig, soweit dadurch keine Überkompensation eintritt. In der nachfolgenden Übersicht führen wir die Regelungen der einzelnen Länder auf und weisen auf spezifische Informationsangebote hin.


Baden-Württemberg

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021.

Zusätzlich zu den Überbrückungshilfen des Bundes kann in Baden-Württemberg ein fiktiver Unternehmerlohn in Höhe von bis zu 1.180 Euro beantragt werden. Die monatliche Fördersumme ist jeweils gekoppelt an den Umsatzrückgang gegenüber dem betreffenden Monat des Vorjahres.

Folgende Staffelungen sind vorgesehen:

  • 590 Euro bei einem Umsatzeinbruch zwischen 40% und 50% im Vergleich zum Vorjahresmonat
  • 830 Euro bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% im Vergleich zum Vorjahresmonat
  • 1.180 Euro bei Umsatzeinbruch von mehr als 70% im Vergleich zum Vorjahresmonat

Weiterhin unterstützt das Land mit einem Nothilfefonds im Umfang von bis zu 32,5 Mio. Euro  wirtschaftlich gefährdete Kunst- und Kultureinrichtungen sowie Vereine der Breitenkultur.

Alle Informationen dazu finden sich auf der Seite des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Informationen: Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH / KreativRegion Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen; Grundsicherung & Bundesregierung Informationen Überbrückungshilfe


Bayern

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021.

Die Programmabwicklung erfolgt in Bayern durch die IHK für München und Oberbayern.

Zur Beantragung sind ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt. Die Steuerberater-Kammern München und Nürnberg helfen gerne einen Steuerberater mit freien Kapazitäten in der Nähe zu finden. Bei entsprechender Antragsberechtigung, werden die Kosten für die Antragsstellung anteilig durch die Überbrückungshilfe erstattet.

In Aussicht gestellt ist ein landeseigenes Kulturstabilisierungsprogramm, zu dem in Kürze weitere Einzelheiten veröffentlicht werden sollen.

 

Berlin

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Berliner Unternehmen. Zur Beantragung sind ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt (s. o. Überbrückungshilfen).

Kultur- und Medienunternehmen mit mind. 2 Beschäftigten können noch bis zum 18. November  die landeseigene Soforthilfe IV 3.0 beantragen. In diesem Programm werden Zuschüsse zur Überwindung einer existenzbedrohenden Wirtschaftslage zur verfügung gestellt. In begründeten Ausnahmefällen können bis zu 500.000 EUR beantragt werden.

Informationen: Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Coronahilfen für Berlin; Bundesregierung Informationen Überbrückungshilfe 
Creative City Berlin: Informationen zu Hilfestellungen für Künstler und Selbstständige aus der KKW
Bürgschaftsbank Berlin: Soforthilfe-Bürgschaften


Brandenburg

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Unternehmen. Zur Beantragung sind ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt (s. o. Überbrückungshilfen).

Ergänzend zu den unterschiedlichen Kulturhilfsprogrammen des Bundes und der Kommunen hat das Land Brandenburg mit der Corona-Kulturhilfe weitere Mittel insbesondere für kommunale Kultureinrichtungen und gemeinnützige private Kultureinrichtungen und Projektträger zum Ausgleich von Einnahmeausfällen bereitgestellt.


Bremen

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Unternehmen. Zur Beantragung sind ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt (s. o. Überbrückungshilfen).

Informationen: Live-Ticker der Stadt Bremen, Bundesregierung Informationen Überbrückungshilfe


Hamburg

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Unternehmen. Zur Beantragung sind ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer befugt (s. o. Überbrückungshilfen).

Soloselbstständige, Freiberufler+innen und Kleinunternehmen mit bis zu 5 Mitarbeiter+innen haben die Möglichkeit sich bei der Firmenhilfe zum Thema Coronahilfen kostenlos beraten zu lassen.

Außerdem bietet die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) einige Finanzierungsmöglichkeiten in Form von Krediten auf ihrer Webseite (s. u. Link).


Informationen: Hamburg Kreativ Gesellschaft, Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, Bundesregierung Informationen Überbrückungshilfe, Handelskammer Hamburg COVID-19 Auswirkung auf KreativgesellschaftGrundsicherung & Hilfsmaßnahmen für Kultur- & Kreativwirtschaft, Firmenhilfe, IFB Hamburg


Hessen

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Unternehmen. Zur Beantragung sind ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer befugt (s. o. Überbrückungshilfen).

Außerdem hat das Land Hilfsmaßnahmen für Kunst- und Kulturschaffende sowie Kultureinrichtungen bzw. Vereine und Projekte eingeführt. Künstler+innen haben die Möglichkeit ein Arbeitsstipendium von bis zu 2.000 € zu beantragen.

Überbrückungshilfe: Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Informationen: Wirtschaftsförderung Frankfurt, Grundsicherung, Bundesregierung Informationen Überbrückungshilfe & Hilfsmaßnahmen für Kultur- & Kreativwirtschaft, Hilfspakete Kunst- und Kulturschaffende
Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen: Coronahilfen für Unternehmen
Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank): Unterstützungsmöglichkeiten vom Land Hessen


Mecklenburg-Vorpommern

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Unternehmen. Zur Beantragung sind ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer befugt (s. o. Überbrückungshilfen).

Professionelle Künstlerinnen und Künstler mit einer Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse können ein Überbrückungsstipendium aus dem MV-Schutzfond Kultur in Höhe von 2.000 Euro beantragen. Das Stipendium dient in Abgrenzung zur Grundsicherung der Sicherung des künstlerischen Arbeitens und Wirkens. Die Antragsfrist endet am 31.03.2021.

Beantragung: Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern

Informationen: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit, Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen; Grundsicherung, Bundesregierung Informationen Überbrückungshilfe & Hilfsmaßnahmen für Kultur- & Kreativwirtschaft


Niedersachsen

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Unternehmen. Zur Beantragung sind ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer befugt (s. o. Überbrückungshilfen).

NIedersachsen unterstützt soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler und Kultureinrichtungen mit einem Corona-Sonderprogramm. Kultureinrichtungen, die Soloselbstständige für künstlerische Veranstaltungen oder im Bereich der Kulturellen Bildung engagieren, können eine Förderung beantragen. Antragsfrist endet Ende Februar 2021.

Beantragung: NBank

Informationen: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung,   Grundsicherung; Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische UnternehmenBundesregierung Informationen Überbrückungshilfe & Hilfsmaßnahmen für Kultur- & Kreativwirtschaft


Nordrhein-Westfalen

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Unternehmen. Zur Beantragung sind ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer befugt (s. o. Überbrückungshilfen).

Zusätzlich hat der NRW ein Stärkungspaket für “Kunst und Kultur” einberufen, welches aus einem Stipendienprogramm und einem Stärkungsfond für Kultureinrichtungen besteht. Hierbei stellt das Land insgesamt 185 Millionen Euro zur Verfügung. Des Weiteren ist die vereinfachte Antragstellung der Grundsicherung bis zum Jahresende 2020 möglich. Außerdem haben verschiedene Bundesländer Hilfsmaßnahmen für Unternehmen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft sowie Kultureinrichtungen bzw. Projekte eingeführt.

Beantragung: Überbrückungshilfe NRWStärkungspaket “Kunst und Kultur”

Informationen: Finanzverwaltung für NRW: Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus; GrundsicherungBundesregierung Informationen Überbrückungshilfe & Hilfsmaßnahmen für Kultur- & Kreativwirtschaft
Creative NRW: Aktuelle Informationen für die Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW
IHK NRW: Informationen zur Kurzarbeit, rechtlichen Fragen und steuerlichen Maßnahmen
Land Nordrhein-Westfalen: Zentrale Informationsplattform zum Thema   Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie   Bundesregierung Informationen Überbrückungshilfe


Rheinland-Pfalz

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Unternehmen. Zur Beantragung sind ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer befugt (s. o. Überbrückungshilfen).

Kulturschaffende haben die Möglichkeit sich beim Projektstipendium “Fokus: 6 Punkte für die Kultur” in Höhe von 2.000€ zu bewerben. Bewerbungen sind vom 15.01 bis zum 30.02.2021 möglich.

 

Saarland

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Unternehmen. Zur Beantragung sind ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer befugt (s. o. Überbrückungshilfen).

Laut Saarbrücker Zeitung soll das Stipendiumprogramm für Kulturschaffende und Soloselbstständige im Kulturbereich verlängert werden. Weitere Informationen folgen.

Beantragung: Landesregierung Saarland
Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie: Informationsplattform zum Thema

Informationen: Bundesregierung Informationen Überbrückungshilfe; Grundsicherung ; Hilfsmaßnahmen für Kultur- & Kreativwirtschaft
Dock11: Relevante News Corona & Kultur- und Kreativwirtschaft im Saarland


Sachsen

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Unternehmen. Zur Beantragung sind ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer befugt.


Sachsen-Anhalt

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Unternehmen. Zur Beantragung sind ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer befugt (s. o. Überbrückungshilfen).

Beantragung: Investitionsbank Sachsen-Anhalt
Informationen: Ministerium für Wirtschaft Wissenschaft und Digitalisierung, Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt; GrundsicherungBundesregierung Informationen Überbrückungshilfe, Hilfsmaßnahmen für Kultur- & Kreativwirtschaft

Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt e.V. (KWSA): Übersichtsseite zum Thema


Schleswig-Holstein

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Unternehmen. Zur Beantragung sind ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer befugt (s. o. Überbrückungshilfen).

Informationen: Bundesregierung Informationen ÜberbrückungshilfeGrundsicherung; Hilfsmaßnahmen für Kultur- & Kreativwirtschaft

Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus: Informationen zu neuen Angeboten der Förderbanken   Land stärkt Kulturhilfefonds
Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur: Allgemeine Informationen für Schulen, Hochschulen und Kultur

Thüringen

Die 3. Phase der »Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« hat begonnen. Sie umfasst die Fördermonate Januar bis Juni 2021. Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige, selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb sowie kleine und mittlere Unternehmen. Zur Beantragung sind ausschließlich Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer befugt (s. o. Überbrückungshilfen).

 
Beantragung: Thüringer Aufbaubank
Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie: FAQ zu Entschädigungsanträgen

Noch mehr Informationen, noch mehr Links:

Deutscher Kulturrat: Aktuelle Informationen und Newsletter des Spitzenverbands der Organisationen der Kultur- und Kreativwirtschaft


Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration: Coronavirus – wir informieren in mehreren Sprachen


Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Maßnahmenpaket zur Abfederung der Auswirkungen des Corona-Virus


Daniel Kruse: Hilfestellung für Selbständige im Corona-Chaos


Deutsche Orchester-Vereinigung: Corona-Virus – Leitfaden für Freischaffende


Franzen | Hofmann (Rechtsanwalt & Steuerberater): Corona – Informationen und Hilfestellungen


exali: Die wichtigsten Informationen zum Coronavirus für Selbständige und Freelancer


Holger Heinze: 20 Überlebensregeln für Familien im Covid19-Lockdown


Jimdo-Blog für Unternehmer: Corona-Facts und Hilfestellungen für Selbstständige und kleine Unternehmen


Künstlersozialkasse: Aktuelle Hinweise zum Coronavirus für selbständige Künstler*innen, Publizist*innen und abgabepflichtige Unternehmen


Kulturstaatsministerin Monika Grütters: Bundesregierung startet Hilfsmaßnahmen wegen Coronavirus


Monika Birkner: Corona-Virus – Wie du als Solopreneur dich und dein Business jetzt stärkst


Munich Startup: COVID-19 – Hier finden Münchner Unternehmen Unterstützung


Rechtsanwalt Michael Felser: Rechte Selbständiger in der Corona-Krise


Rechtsanwälte Göddecke: Notfalltelefon rund um die Uhr für kostenlose Erstberatung


Hochschulforum Digitalisierung: Toolsammlung – Veranstaltungen und Lehre online umsetzen


ver.di: Handreichung für die Unterstützung selbständiger und freier Kulturschaffender


VGSD: News und relevante Experten-Telkos wie am 30. März, 16 Uhr: “Hilfskredit bei der KfW beantragen – Wie geht das?”


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