Laufende Umfrage BDG-Branchenmonitoring Corona

Die Lage bleibt ernst. Die aktuellen Zahlen unseres Monitorings zeigen, dass in der KW 14 weiterhin 84 Prozent der befragten Kolleginnen und Kollegen Umsatzeinbußen aufgrund der Corona-Krise haben.

Auch in der vierten Woche des BDG-Branchenmonitorings zeigt sich, dass Designerinnen und Designer im großem Stil Aufträge verlieren. Ebenso bleibt es bei der nicht planbaren Auftragslage im Sommer und Herbst. Die Soforthilfen sind weniger ein Thema, viele Kolleginnen und Kollegen sind noch liquide und nicht antragsberechtigt.

Um diese Entwicklungen und den aktuellen Bedarf abzufragen, läuft unser wöchentliches Branchenmonitoring auch in der KW 15 weiter. Die Umfrage ist von Samstag, 4. bis Freitag, 10. April 2020 offen. Alle Ergebnisse geben wir über den Deutschen Designtag und den Kulturrat in die zuständigen Minsterien weiter. Unser Ziel ist, die Soforthilfemaßnahmen an die Bedürfnisse der Kommunikationsdesignerinnen und -designer anzupassen, zum Beispiel indem die Soforthilfe bei finanzieller Not auch nach dem 31. Mai noch beantragt werden kann.


Wir sind in der fünften Woche des BDG-Branchenmonitorings für Kommunikationsdesignerinnen und Kommunikationsdesigner. Macht bitte wieder mit. Auch eine Nichtveränderung der Lage ist übrigens eine wichtige Aussage. Für je mehr Designerinnen und Designer wir sprechen können, desto eher hört man uns in der Politik. Wir wünschen euch eine baldige Besserung der Auftragslage und gute Nerven. Bleibt gesund und zu Hause!


Aktuelle Umfrage KW 15 des BDG-Branchenmonitorings

 


Ergebnis des BDG-Branchenmonitorings KW 14

Stand 4. April 2020 | Umfragezeitraum 28. März – 3. April 2020 | 121 Teilnehmer+innen
Alle Details hier.

 

5 Kommentare

  • Patricia Eichert

    Schnelle Hilfen waren jetzt wichtig. Dann können Kreative auch wieder kreativ sein und mit helfen die Zeit für alle etwas angenehmer zu gestalten.

  • Finanzielle Unterstützung ist das A und O momentan. Doch je länger das Ganze dauert, desto gravierender die finanziellen Engpässe der Unternehmen, für die wir bisher gearbeitet haben. Das erste, was hinten angestellt wird, sind Zusatzkosten von externen Arbeiten.
    Ich denke, die Kreativbranche muss ihre Dienste überdenken und umstrukturieren. Kreativität kann vorallem an zukünftigen Lösungsansätzen mitwirken. Das geht aber nur in Kooperation und intensivem Austausch mit der Branche und den Unternehmen. Als Soloselbstständiger fühle ich mich für die „neue Zeit“ nicht wirklich gerüstet, würde es aber begrüßen in dieser Zeit, in digitalen Workshops neue Möglichkeiten oder Ansätze für unsere Branche zu diskutieren, gemeinsam zu brainstormen, um neuartige Ansätze zu entwickeln, die uns Zuversicht geben und mutig werden lassen. Let‘s do it!

  • Bettina Dähn

    Vielen Dank, das finde ich sehr gut, dass ihr das so macht.
    Dann hat man eine gute Übersicht und irgendwie möchte ich auch, dass die Kulturschaffenden und KünstlerInnen auch anders ins Bewusstsein kommen. Jahrelang wird der Wert der Kunst und Kultur hier gering geschätzt und ist bekannt, dass Künstler am Existenzminimum und oft von der Hand in den Mund leben. Das war bei meinen Eltern schon so bekannt, ich kannte in meiner Biografie (bin 63) fast nur KünstlerInnen, die „am Hungertuch nagten“.
    Das sollte jetzt endlich, vielleicht auch wie die Berufe für Menschen wie Pflegerinnen, Care-Versorgerinnen etc. und auch Frauen ins volle Licht gerückt werden.
    Wir arbeiten für den ganzen Menschen. Nicht nur für irgendwelche Teile und Wirtschaft und Profit. Vielleicht ist das auch mal ne Chance für eine andere Gewichtung und Sichtweise. Danke für eure Unterstützung.

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