Auswertung BDG-Branchenmonitoring Corona

Unsere kontinuierliche Befragung der Kolleginnen und Kollegen zeigt in der vierten Woche, dass in der Designwirtschaft keine Entspannung in Sicht ist. 84 Prozent der Kommunikationsdesignerinnen und -designer spürten in der KW 14 die Auswirkungen der Corona-Krise.


Ergebnisse BDG-Branchenmonitoring KW 14

Stand 4. April 2020 | Umfragezeitraum 28. März – 3. April 2020 | 121 Teilnehmer+innen

Finanzielle Einbußen in KW 14 verspürt:

Ja 84% (n=101) | im Vergleich KW 13: 84% (n=163)
Nein 16% (n=20) | im Vergleich KW 13: 16% (n=32)

Status

Selbstständig: 95% (n=115)
Angestellt: 5% (n=6)

Betriebsgröße

Soloselbstständige: 70,2% (n=85)
1 – 5 Kolleginnen und Kollegen: 24,8% (n=30)
6 – 20 Kolleginnen und Kollegen: 2,5% (n=3)
>20 Kolleginnen und Kollegen: 3,3% (n=4)


Die meistgenannten Probleme in der vierten Umfragewoche sind:

1. Aufträge weggebrochen, storniert oder pausiert (75% der Antworten)
2. Es kommen keine neuen Aufträge von bestehenden Auftraggebern
3. Soforthilfe nicht beantragbar, da man eben (und wohl auch bis Ende August) noch liquide ist
4. Keine Akquise möglich

Maßnahmen, die jetzt helfen würden:

1. Längerfristige Unterstützung, zum Beispiel Soforthilfe, die auch im Herbst oder Winter beantragt werden könnte
2. Neue Aufträge
3. Überbrückungsgeld, das die laufenden Kosten inklusive Unternehmergehalt deckt
4. Zinslose langlaufende Kredite


Bitte macht auch bei der aktuelle Umfrage > KW 15 mit!